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Neustarter auf Tour im Impact Hub Zürich

Neustarter auf Tour im Impact Hub Zürich

Heute erzählen wir Ihnen von unserer Herbst-Tour in den «Impact Hub Zürich» – schön, dass so viele neugierige Neustarterinnen und Neustarter dabei waren!

Der Impact Hub Zürich ist ein Coworking Space «Plus» (so nennen wir es mal). Das «Plus» steht, neben der Möglichkeit, sich temporär einen Arbeitsplatz zu mieten, für die vielen Extras. Wir wollten wissen, wie genau das Konzept aussieht; Wer hat’s erfunden? Und welche konkreten Möglichkeiten der Zusammenarbeit bieten sich in den bunten Räumen am Sihlquai?

Unsere Tour-Leiterin Katherina ist seit einigen Jahren Community Builderin im Impact Hub und mit ihren Kolleginnen gemeinsam dafür zuständig, dass der Laden läuft. In dem Sinne, dass die Ziele des Hubs gelebt werden können, sich Menschen und Ideen verbinden und möglichst viele erfolgreiche Projekte und Kollaborationen entstehen.

Während wir uns durch die verschiedenen Stockwerke und Räume bewegen, erzählt uns Katherina alles von Anfang an. Die Geschichte des Impact Hub beginnt 2005 in London, als der Brexit noch nicht mal erfunden war. Eine Gruppe junger Unternehmer fand, dass es toll wäre, Coworking für Social Entrepreneurs zu ermöglichen und eine Gemeinschaft, in der gegenseitige Unterstützung zählt, aufzubauen. Bis heute ist aus diesen Anfängen eine globale Bewegung entstanden – mit Hubs von Amsterdam über Johannesburg bis Singapur und San Francisco.

Im Impact Hub Zürich kann jeder Mitglied werden, der keine Lust auf Homeoffice hat, selbständig ist oder an einer eigenen Geschäftsidee arbeitet. Es gibt verschiedene Arten der Mitgliedschaft, die sich jeweils in der Anzahl der Coworking-Tage pro Monat unterscheiden und bei 4 Tagen im Monat und einem Beitrag von 135 Fr. beginnen. Möchte man unbegrenzt Zugang zum Impact Hub und einen eigenen Schreibtisch, dann ist dies für 550 Fr. monatlich möglich.

Alle Mitgliedschaften enthalten (und jetzt kommen wir zum «Plus»):

  • Zugang zu einer moderierten Community mit 13‘000 Mitgliedern (600+ in Zürich)
  • Eine virtuelle Kollaborationsplattform nur für Mitglieder
  • Coffee Spaces (Räumlichkeiten), um Gleichgesinnte zu treffen in über 80 Städten
  • Innovative Events in Zürich und Umgebung
  • Einen persönlichen Ansprechpartner
  • Ermässigte Raummiete (67%)
  • Einzigartige Stories, Inspiration und vieles mehr

Ganz wichtig ist den «Hubbern», dass sie alle eine gemeinsame Haltung zum Zusammenleben teilen. Dazu gehört die Überzeugung, dass man die grossen Herausforderungen der Zukunft nur miteinander lösen kann (und nicht gegeneinander arbeitend) – Sichtwort: Kollaboratives Arbeiten.

Im Anschluss an die Hausführung und Katherinas Erklärungen dürfen wir an diesem Tag noch Larissa, die Gründerin des Startups Unumondo kennenlernen und mit Fragen löchern. Unumondo tritt gegen die in der Schweiz noch ausbaufähige Integration von Nicht-Schweizern an. Larissa erzählt uns, dass es – logisch – ganz oft schon an der Sprache scheitert. Unumondo bietet Migranten und z.B. auch für ausländische Arbeitskräfte in Unternehmen die Möglichkeit, von Einheimischen, also «Locals», Deutsch oder Schweizerdeutsch zu lernen. Larissas Erfahrung, die durch wissenschaftliche Erkenntnisse leicht zu untermauern sind: «Jeder kann jede Sprache lernen, nur eben nicht über langweilige Kurse oder Bücher, sondern über Sprechen und über Kontakt mit Locals.» Wir verfolgen die Entwicklung des Projekts gerne weiter und stellen Ihnen Larissa und Unumondo bald ausführlich an dieser Stelle vor.

Zum Abschluss unserer Tour testen wir den Cappuccino im Café des Impact Hubs, dem Café Auer, der von uns eine glatte 6 (für Deutsche: eine glatte 1) bekommt. Das Café ist übrigens öffentlich und ein Geheimtipp, auch für Nicht-Mitglieder.

Wer mehr erfahren und vielleicht Mitglied im Impact Hub Zürich werden möchte, findet auf der Website weitere Infos, den Lageplan und die Kontaktinformationen: zurich.impacthub.ch