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Good News für den Schweizer Arbeitsmarkt!

Good News für den Schweizer Arbeitsmarkt!

Das im Mai 2019 verabschiedete Massnahmenpaket des Bundes zur Stärkung inländischer Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt, hat im Zuge der Veränderung des Arbeitsmarkt durch die Corona Krise (im Juli gab es rund 53% mehr Arbeitslose als im Vorjahresmonat!) an Relevanz noch eine Schippe drauf gelegt. Besonders im Fokus sind Stellensuchende 50plus.

Der Wunsch des Bundesrates sei, dass Unternehmen so viele Arbeitskräfte wie möglich im Inland rekrutierten, sagte Staatssekretär Mario Gattiker, Direktor des Staatssekretariats für Migration (SEM), letzte Woche in Bern vor den Medien. Mit dem Massnahmenpaket soll die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt für Stellensuchende, die älter als 50 Jahre alt sind, erheblich erleichtert werden. Geplant ist ein mehrjähriges Impulsprogramm, in dem das Beratungsangebot der regionalen Arbeitsvermittlungszentren für Menschen nach langen Berufsjahren ausgebaut und verbessert wird. Darüber hinaus werden diejenigen, die von der Aussteuerung bedroht oder bereits ausgesteuert sind, in Zukunft von einem Job-Coach begleitet, um zurück in den Arbeitsmarkt zu finden.

Zudem werden Menschen über 60, die trotz allen Bemühungen keine Anstellung mehr finden, bereits ausgesteuert wurden und wenig Vermögen besitzen, zusätzliche finanzielle Hilfe erhalten, bis sie das Pensionierungsalter erreicht haben. Die sogenannte Überbrückungsrente findet inzwischen auch im Parlament eine Mehrheit, trotz einiger Bedenken, die Regelung könnte zu mehr Arbeitslosigkeit Älterer führen.

Neben dem Wiedereinstieg ins Berufsleben sind auch berufliche Veränderungen und der Erhalt der eigenen Beschäftigungsfähigkeit nach langen Erwerbsjahren nicht leicht. Darum sind für Erwerbstätige bereits ab 40 Jahren kostenlose Standortbestimmungen, Potenzialanalysen und Laufbahnberatungen in Planung. So sollen die berufliche Fitness und Mobilität in der sich rasch wandelnden Arbeitswelt gefördert und erhalten bleiben. Aus- und Weiterbildungen, so ein weiterer Punkt, können in Zukunft konsequenter angerechnet werden als heute.

Unterstützung für schlecht Ausgebildete und Flüchtlinge

Bund und Kantone wollen mit dem Massnahmenpaket das Potenzial der Arbeitskräfte im Inland besser ausschöpfen. Dabei haben sie nicht nur ältere Arbeitslose, sondern auch schlecht Ausgebildete und in die Schweiz geflüchtete Menschen im Blick. Daher zielen zwei weitere Massnahmen darauf ab, dass bereits in der Schweiz lebende Ausländer*innen besser in den Arbeitsmarkt integriert werden können: Junge Erwachsene werden gezielt auf eine Berufslehre vorbereitet und im Arbeitsmarkt schwer vermittelbaren Geflüchteten und vorläufig Aufgenommenen soll die berufliche Eingliederung mit finanziellen Zuschüssen erleichtert werden. Im Rahmen eines Pilot-Programms ist angedacht, eine Integration «on the job» zu ermöglichen.

Mehr Infos unter admin.ch

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