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18.08.2021 in Wissen von Claudia Borowy

Ferngesteuert in die Führungsfalle

Ferngesteuert in die Führungsfalle

Wer Teams im neuen Jetzt führen will, steht vor diversen Herausforderungen: wie stelle ich Nähe her in der virtuellen Distanz? Wie schaffe ich einen guten und vertrauensvollen Rahmen für die Zusammenarbeit im Team? Wie gelingt es mir, Mitarbeitende zu mehr Eigenverantwortung und Selbstorganisation zu motivieren? Und vor allem: wie führe ich mich als Führungskraft selbst in diesen herausfordernden Zeiten? Auf diese Fragen gibt das Online-Training «Act Remote Leadership» individuelle Antworten.

Fünf Wege, garantiert in die remote-Führungsfalle zu tappen:

  • 1. Technik ist eine überschätzte Grösse. Wie du im Video-Meeting in der Kamera aussiehst ist völlige Nebensache. Kopf halb abgeschnitten? Schlechtes Licht? Unruhiger Hintergrund? Egal. Dein Team soll froh sein, dass du dich überhaupt in der Kamera zeigst. Achso, apropos: Direkt in die Kamera zu sprechen, damit sich jemand persönlich angesprochen fühlen könnte, ist viel zu anstrengend. Reicht doch, wenn du dich an die Gesichter auf deinem zweiten Screen wendest.

  • 2. Meetings sind und bleiben ein notwendiges Übel. Deshalb einfach Augen zu und so schnell wie möglich durch. Keine Moderation, keine Spielregeln. Sind ja alles erwachsene Menschen, die wissen wie Meeting geht. Und vor allem: bloss keine Interaktionstools, die womöglich Spass machen und das Team zur kreativen Mitarbeit anstiften könnten.

  • 3. Es lebe die Powerpoint-Teilung. Und zwar am besten gleich von Anfang an. Ohne grosse Vorrede. «Ich teile mal meine PPT». Da kommt Vorfreude auf. Zack, direkt rein in die Slides mit 10 Punkt Bullets. Und dann ein möglichst langer Monolog. 30 Minuten Minimum. Wer danach im Meeting noch motiviert bei der Sache ist, ist selber schuld.

  • 4. Vertrauen ist gut, Misstrauen ist besser. Micromanagement ist das Tool der Wahl. Team-KollegInnen im Homeoffice müssen engmaschig kontrolliert werden. Fühlten sich ansonsten ja völlig allein gelassen im neuen Jetzt. So lässt sich das Wir-Gefühl auch in der virtuellen Distanz erhalten. Am Endes des Tages zählt allein die innere Haltung: Vertrauen ist etwas für verweichlichte Laissez-Faire-Typen.

  • 5. Klare Ansagen lösen jeden Konflikt. Egal ob in Feedbackgesprächen oder anderen kritischen Situationen im Team. Nicht lange um den heissen Brei herumreden. Wir haben schliesslich vor dem Bildschirm alle keine Zeit zu verschenken. Und wenn gar nichts mehr zieht, einfach an den gesunden Menschenverstand appellieren. Hilft fast immer.

Im Online-Training «Act Remote Leadership» erarbeiten wir in einem realitätsnahen Labor-Setting gemeinsam mit einem professionellen Schauspieler als Sparringspartner und Feedbackgeber Tools für den wirkungsvollen Auftritt auf der virtuellen Business-Bühne.

Neugierig? Dann melde dich zu einem unserer Sneak-Preview-Termine an! Mail an anmeldung@inszenio.de genügt.

  • 16. September 2021, 17 bis 17.45 Uhr: Sneak Preview zum Online-Training Act Remote Leadership

  • 17. September 2021, 12.30 bis 13.15 Uhr: Sneak Preview zum Online-Training Act Remote Leadership

  • 30. September 2021, 17 bis 18.00 Uhr: Sneak Preview/Deepdive: Remote-Team-Meetings zielführend und lebendig moderieren

  • 1. Oktober 2021, 17 bis 18.00 Uhr: Sneak Preview/Deepdive: Konfliktgespräche remote führen



Mehr Infos unter inszenio.de